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Die Körpertemperatur

Die durchschnittliche Temperatur des menschlichen Körpers bewegt sich so um die 37 ° Celsius herum. Auf diese Temperatur ist der Körper zur Aufrechterhaltung aller Funktionen angewiesen. Ist die Körpertemperatur zu niedrig erfrieren wir, das Gewebe wird nicht mehr richtig versorgt und stirbt ab. Auch zu hohe Temperaturen sind gefährlich. Der Körper versucht die Temperatur unabhängig von der Außentemperatur ständig konstant zu halten. Gesteuert wird die Wärmeregulierung durch den Bereich des Hypothalamus im Gehirn.

Frieren

Ist die Außentemperatur niedriger als die Körpertemperatur, muss der Körper die Temperatur erhöhen, damit er auf 37° bleibt. Fängt man an zu frieren, ist das ein Zeichen, dass der Körper Unterstützung braucht, zum Beispiel Schutz vor Temperaturverlust durch warme Kleidung, heiße Getränke oder das Aufsuchen von geschützten oder geheizten Räumen. Auch Bewegung erhöht durch die Muskelaktivität und der damit verbundenen Wärmeabgabe die Körpertemperatur. Das Zittern ist ein Mechanismus kleinster Muskelbewegungen um Wärme zu erzeugen.

Schwitzen

Bei starker Wärme ist der Körper im Gegenteil darauf bedacht, die Temperatur herunterzufahren. Die Haut sondert Schweiß ab, bei dessen Verdunstung dann Kälte entsteht. Außerdem hat man einen Widerwillen gegen Bewegung und anstrengende Arbeit. Damit versucht der Körper zu verhindern, dass noch mehr Wärme erzeugt wird. Dagegen sucht man gerne Abkühlung im Schatten oder im kühlen Nass. Auch das Trinken von gekühlten Getränken oder der Genuss von Eis bringt Hilfe bei der Abkühlung.

Untertemperatur

Schafft es der Körper trotz aller Anstrengung nicht, die Temperatur konstant zu halten, entsteht zum Beispiel Untertemperatur. Dies kann die Folge von Unterkühlung im Winter oder bei zu langem Aufenthalt in kaltem Wasser sein. Eine längere Untertemperatur ab ca. 27° kann lebensgefährlich werden. Manchmal ist die Untertemperatur auch ein Symptom einer Krankheit zum Beispiel von Schilddrüsenfunktionsstörungen.

Fieber

Die gegenteilige Temperaturstörung liegt bei Fieber vor. Der Körper schaltet bei verschiedenen Krankheiten, besonders bei Infektionen, die Körpertemperatur hoch, um Bakterien und Viren abzutöten. Bekommt man Schüttelfrost, ist das ein Zeichen dafür, dass der Körper versucht die Körpertemperatur hochzutreiben. Man kann bei Fieber erst einmal abwarten, es ist erst ab 40° gefährlich für den Organismus.
Hat der Körper nicht die optimale Betriebstemperatur, fühlt sich der Mensch generell unwohl. Dies ist ein Zeichen, dass der Körper Unterstützung braucht, um die normale Temperatur wieder herzustellen. Bei sehr stark erhöhter Temperatur kann es zu Schüttelfrost kommen, es empfielt sich auf jeden Fall das Fieber zu messen.