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Das Fieber messen

Das Fieber messen ist ein fester Bestandteil bei Infekten und anderen Krankheiten. Es dient zur Erfassung des Allgemeinzustandes und zur Feststellung von möglichen Entzündungen im Körper. Es gibt mittlerweile viele verschiedene Methoden um die Körpertemperatur zu ermitteln. Man entscheidet sich je nach Alter des Menschen, welche Methode am Besten geeignet ist. Auch die Messgenauigkeit muss beim Fieber messen berücksichtigt werden. Es kann bei Einhaltung einiger Regeln schnell festgestellt werden, ob ein Mensch an Fieber oder Untertemperatur leidet.

Welche Methoden sind zum Fieber möglich?

Man kann die Körpertemperatur mit einem digitalen Thermometer ermitteln. Je nach Messort erhält man sichere Ergebnisse. Außerdem stehen moderne Messmethoden zur Verfügung. Dazu zählt das Fieber messen mit einem Ohrthermometer. Das Gerät ermittelt die Körpertemperatur mit Infrarotmessung am Trommelfell. Dies ist eine grundsätzlich sichere Messung, nur führt die Anatomie des Gehörgangs oft zu Fehlergebnissen. Der Sensor muss direkt auf das Trommelfell zielen, um zuverlässige Werte zu ermitteln. Die Messung mit einem Stirnthermometer funktioniert ebenfalls mit einem Infrarotsensor. Das Fieber messen ist allerdings sehr fehleranfällig, da der Wert auf der Haut gemessen wird. In der Intensivmedizin misst man die Temperatur mit Sonden, die im Körperkern liegen. Dies ist die genauste Ermittlung der Körpertemperatur.

Welche Messstellen können zum Fieber messen genutzt werden?

Mit einem digitalen Thermometer hat man die Wahl an verschiedenen Körperstellen zu messen. Bei Säuglingen

Beim Fieber messen kann schnell festgestellt werden, ob Fieber oder eine Untertemperatur vorherrscht.

Beim Fieber messen kann schnell festgestellt werden, ob Fieber oder eine Untertemperatur vorherrscht.

und Kleinkindern oder auch schwer erkrankten Menschen ist die rektale Messung angezeigt. Dabei wird die Messspitze etwa zwei Zentimeter in den After eingeführt. Bei erwachsenen Frauen ist auch die vaginale Messung möglich. Auch hierbei bekommt man ähnlich genaue Werte. Die vaginale Methode wird allerdings selten zum Fieber messen genutzt. Die axiale Messung ist eine schnelle unkomplizierte Methode zum Fieber messen. Das Thermometer wird dabei sicher in der Achselhöhle positioniert. Das Messergebnis ist häufig um 0,5°c niedriger als bei der rektalen Messung. Eine weitere beliebte Technik beim Fieber messen ist die orale Methode. Die Thermometerspitze wird unter der Zunge platziert und es darf während der Messung nicht gesprochen werden. Auch sollten vorher keine heißen und kalten Getränke zugeführt werden. Die Messung liegt meist 0,3°c unter der Körperkerntemperatur.

Das Fieber

Hat ein Mensch tatsächlich Fieber, so kennzeichnet sich der Temperaturanstieg meist mit Schüttelfrost und starkem Frieren. Ab einer Körpertemperatur von 38°c spricht man nach Definition von mäßigem Fieber. Eine Therapie muss hier nicht zwingend erfolgen.
Gefährlich wird das Fieber ab einer Körperkerntemperatur von 41,5°c. An diesem Punkt kommt es zu Halluzinationen und Bewusstseinsverlust. Die lebenswichtigen Proteine im Körper denaturieren und es kommt schließlich zum Tod. Auch eine Untertemperatur kann gefährlich werden.